Hallo, mein MacBook Pro macht Probleme. Eines Tages wurde es extrem langsam. Nach einem Neustart erschien erst der Apfel, dann ein Kreis mit Strich, anschließend ein Ordnersymbol ... und das wiederholte sich immer wieder. Ich habe schon vieles ausprobiert, aber nichts hilft. Angeblich kann man den Mac auch von einer externen Festplatte oder über einen USB-Stick starten. Was kann ich tun?
Startet Ihr MacBook Pro, MacBook Air, iMac oder Mac Mini nach einem aktuellen macOS-Update nicht mehr? Sehen Sie einen wiederkehrenden Apple-Logo-Boot-Loop oder einen schwarzen bzw. grauen Bildschirm? In solchen Fällen startet der Mac häufig nicht mehr vom internen Laufwerk. Dieses Startproblem wurde auch von anderen Nutzerinnen und Nutzern berichtet.
Wenn der Mac ständig abstürzt oder sich weigert, von der internen Startfestplatte zu booten, gibt es meist sowohl Lösungen mit als auch ohne externen Datenträger. Im Folgenden erfahren Sie, warum das MacBook Pro Laufwerk nicht bootet, und erhalten eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Problembehebung.

Ursachen: Warum startet das MacBook Pro nicht vom internen Laufwerk?
Dass der Mac nicht vom internen Laufwerk startet, kann verschiedene Gründe haben: Fehler im PRAM, ein beschädigtes Startvolumen oder Dateisystem, fehlende oder beschädigte Systemdateien, Probleme mit der Festplatte oder Hardware des Rechners oder der SMART-Status des Laufwerks zeigt „Fehlerhaft“ an. Mitunter wird kein Startvolume am Mac gefunden und das Gerät lässt sich gar nicht einschalten.
Wenn Sie das Glück haben, dass Ihr MacBook sich zwar einschaltet, aber zumindest noch der Ladebalken oder andere Startbildschirme angezeigt werden, können Sie das Problem beim Systemstart auf folgende Weise beheben.
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Daten von einem nicht startfähigen MacBook Pro retten
Wenn beim Startlaufwerk Ihres MacBook Pro ein Problem auftritt, besteht die Standardvorgehensweise darin, das Startvolume zu reparieren und das Gerät wieder hochzufahren.
Haben Sie Ihre wichtigen Daten jedoch bereits gesichert? Falls nicht, empfiehlt es sich, zunächst Daten vom abgestürzten oder ausgefallenen MacBook Pro wiederherzustellen, bevor Sie weitere Schritte unternehmen. In diesem Zustand sind die Originaldaten auf dem MacBook Pro besonders gefährdet, da jeder Schreibvorgang sie überschreiben könnte.
iBoysoft Mac Data Recovery ist eine spezialisierte Software zur Datenwiederherstellung von Mac-Festplatten und Apple SSDs. Damit können Sie Daten von MacBooks retten, die nicht mehr starten. Außerdem unterstützt das Programm die Wiederherstellung von Daten auf Macs mit Apples T2 Security Chip, M1-, M1/M2 Pro- und M1/M2 Max-Chips sowie die Rettung verlorener Daten nach macOS-Updates auf macOS 15 Sequoia, 14 Sonoma, 13 Ventura, 12 Monterey, 11 Big Sur, Catalina 10.15, Mojave 10.14, High Sierra 10.13, 10.12 und 10.11.
Sie müssen die Festplatte Ihres defekten MacBook Pro dazu nicht ausbauen. Sie können entweder einen bootfähigen USB-Stick erstellen und die Daten retten oder die Software über den iBoysoft-Server laufen lassen. Eine komplette Anleitung, wie Sie iBoysoft Data Recovery im Recovery-Modus nutzen, um Daten von einem nicht startfähigen MacBook Pro wiederherzustellen, finden Sie hier.
Für einen besseren Überblick sehen Sie sich gern das Video-Tutorial an:
Sobald Sie Ihre Daten vom defekten MacBook Pro gesichert haben, können Sie sich beruhigt an die Behebung des Startproblems machen – ohne das Risiko eines Datenverlusts.
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So beheben Sie, wenn das Startlaufwerk des MacBook Pro nicht mehr startet
Die Lösungen in diesem Abschnitt umfassen einige grundlegende Prüfungen und Maßnahmen: den Mac im abgesicherten Modus starten, macOS-Wiederherstellung (Einzelbenutzermodus) nutzen oder den Mac von einem externen Laufwerk booten. Eine oder mehrere dieser Methoden können helfen, das Problem zu beheben, dass das MacBook Pro nicht vom internen Festplattenlaufwerk startet.
Lösung 1: NVRAM-Einstellungen auf Ihrem Mac zurücksetzen
NVRAM speichert Informationen, die der Computer benötigt, bevor das Betriebssystem geladen wird. Wenn das NVRAM beschädigt ist, kann es dazu führen, dass Ihr Mac nicht korrekt startet.
Um das NVRAM zurückzusetzen, fahren Sie Ihren Mac herunter. Drücken Sie dann den Ein-/Ausschalter und halten Sie unmittelbar nach dem Einschalten die Tasten Command-Option-P-R gleichzeitig gedrückt. Halten Sie diese Tastenkombination etwa 20 Sekunden lang. Lassen Sie anschließend die Tasten los und lassen Sie Ihren Mac wie gewohnt hochfahren.
Bei einem Apple Silicon Mac müssen Sie das NVRAM nicht manuell zurücksetzen, falls das MacBook Pro nicht vom internen Laufwerk startet. Mac-Modelle mit M1- oder M2-Chip sowie M1 Pro/M2 Pro oder M1 Max/M2 Max setzen das NVRAM bei jedem Systemstart automatisch zurück, falls erforderlich.
Lösung 2: Mac im abgesicherten Modus starten
Wenn Sie Ihren Mac im abgesicherten Modus hochfahren, werden nur die notwendigsten Programme und Dienste geladen. Dadurch können Sie Fehler überprüfen, Probleme eingrenzen und verhindern, dass bestimmte Software automatisch startet oder geöffnet wird. Diese Methode kann helfen, wenn das MacBook Pro nicht vom internen Laufwerk startet.
Intel-basierter Mac im abgesicherten Modus:
- Fahren Sie den Mac herunter und warten Sie etwa 10 Sekunden.
- Drücken Sie den Ein-/Ausschalter und halten Sie gleichzeitig die Shift-Taste gedrückt.
- Lassen Sie die Shift-Taste los, sobald das Anmeldefenster erscheint.
Apple Silicon Mac im abgesicherten Modus starten:
- Fahren Sie den Mac herunter und warten Sie etwa 10 Sekunden.
- Drücken und halten Sie den Ein-/Ausschalter, bis die Startoptionen und das Options-Symbol (Zahnrad) auf dem Bildschirm erscheinen.
- Wählen Sie Ihr Startvolume aus.
- Halten Sie die Shift-Taste gedrückt und klicken Sie auf Im abgesicherten Modus fortfahren. Lassen Sie danach die Shift-Taste los.

Startet Ihr Mac erfolgreich im abgesicherten Modus, liegt das Problem möglicherweise an kürzlich installierter oder aktualisierter Software. In diesem Fall können Sie versuchen, den Mac ohne Tastenkombination (normal) neu zu starten und potenziell inkompatible Programme zu deinstallieren.
Lösung 3: Festplattendienstprogramm im macOS-Wiederherstellungsmodus nutzen
Bei Problemen mit Festplatten gehört die Ausführung der Funktion „Erste Hilfe“ im Festplattendienstprogramm zu den gängigsten Lösungen, um Fehler zu beheben. Selbst wenn Ihr Mac nicht startet, können Sie das Festplattendienstprogramm im macOS-Wiederherstellungsmodus öffnen, der Ihren Mac über das integrierte Wiederherstellungssystem auf dem internen Speicher startet.
- Starten Sie Ihren Intel Mac oder Apple Silicon Mac im macOS-Wiederherstellungsmodus.
- Wählen Sie im Menü „macOS-Dienstprogramme“ das Festplattendienstprogramm aus und klicken Sie auf Fortfahren.
- Wählen Sie in der linken Seitenleiste die Systemfestplatte aus.
- Klicken Sie in der oberen Menüleiste des Festplattendienstprogramms auf Erste Hilfe.
- Nach Abschluss klicken Sie auf Fertig und starten Sie Ihren Mac neu.
Lösung 4. MacBook Pro zurücksetzen
Das Zurücksetzen des MacBook Pro löscht alle Daten auf dem Startvolume. Stellen Sie daher sicher, dass Sie vorab Backups erstellt oder wichtige Daten mit iBoysoft Data Recovery Software wiederhergestellt haben. Anschließend können Sie das MacBook Pro, das nicht mehr startet, zurücksetzen. Diese Vorgehensweise hilft auch, wenn der Mac nach dem Entfernen der Windows-Partition nicht mehr hochfährt.
- Starten Sie den Mac im macOS-Wiederherstellungsmodus.
- Wählen Sie im Bildschirm „macOS-Dienstprogramme“ das Festplattendienstprogramm aus.
- Wählen Sie das Systemlaufwerk in der Seitenleiste aus.
- Klicken Sie oben auf Löschen, um das Mac-Startvolume zu formatieren.
- Geben Sie die gewünschten Informationen zum Formatieren ein und klicken Sie nach Abschluss auf Fertig.
- Gehen Sie zurück zum Bildschirm „macOS-Dienstprogramme“ und wählen Sie macOS erneut installieren. Folgen Sie dem Assistenten, um macOS neu zu installieren.


Wie setzt man einen M1 Mac zurück?
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Lösung 5. MacBook Pro von einem externen USB-Laufwerk starten
Falls Ihr Mac aufgrund schwerwiegender Festplattenprobleme nicht mehr einmal aus dem Wiederherstellungssystem startet, bleibt als Option meist noch der Systemstart von einem externen Laufwerk. In vielen Fällen lässt sich das Mac-Startproblem mit einer externen Festplatte lösen, etwa indem Sie den Mac von USB booten.
Wenn Sie ein Speichermedium besitzen, auf dem ein mit Ihrem Mac kompatibles Betriebssystem installiert ist, können Sie dieses als Startvolume verwenden—egal ob einmalig oder dauerhaft. Haben Sie keinen macOS-Installer zur Hand, laden Sie macOS aus dem Mac App Store herunter und installieren Sie es auf Ihren USB-Stick, um einen bootfähigen Installer zu erstellen. Anschließend führen Sie folgende Schritte aus:
Schritt 1: Externe Startmedien im Startvolume-Sicherheitsdienstprogramm erlauben
Dieser Schritt ist erforderlich für Mac-Computer mit dem Apple T2-Sicherheitschip. Aufgrund der standardmäßig aktivierten Secure Boot-Funktion kann das System zunächst nicht von einem externen Laufwerk starten. Das heißt, im Startvolume-Sicherheitsdienstprogramm lässt sich das Booten von USB-Laufwerken verhindern, wenn die entsprechende Einstellung gesetzt ist.
So gehen Sie vor:
- Starten Sie Ihr MacBook Pro gezwungenermaßen neu und rufen Sie den Wiederherstellungsmodus auf.
- Wählen Sie im Fenster der macOS-Dienstprogramme in der Menüleiste Dienstprogramme > Startvolume-Sicherheitsdienstprogramm aus.
- Klicken Sie auf MacOS-Passwort eingeben, wählen Sie Ihren Administrator-Account und geben Sie das Passwort ein.
- Aktivieren Sie im Startvolume-Sicherheitsdienstprogramm die Option "Starten von externen Medien erlauben".
Mit der Firmware-Passwort-Funktion können Unbefugte ohne das Passwort nicht von anderen als dem festgelegten Startvolume booten. Die Secure Boot-Funktion prüft und stellt sicher, dass Ihr MacBook Pro nur mit einem autorisierten, vertrauenswürdigen Apple-Betriebssystem gestartet wird.
Die Funktion „Externer Start“ steuert, ob Ihr Mac von einem externen Speichergerät booten darf. Wenn Ihr MacBook Pro nicht mehr vom internen Laufwerk starten kann, lässt sich durch Anpassen der Startvolume-Sicherheitseinstellungen das Booten von einem externen USB-Laufwerk ermöglichen.

Schritt 2: Mac von externer Festplatte starten
Nachdem Sie eine kompatible macOS-Version auf das externe Laufwerk geladen und „Externer Start“ aktiviert haben, können Sie Ihren Mac nun über das externe Gerät starten.
Möchten Sie dauerhaft von einem externen Laufwerk booten, verbinden Sie die externe Festplatte mit Ihrem Computer und gehen Sie in den macOS-Wiederherstellungsmodus > Apple-Menü > Startvolume > Passwort eingeben. Danach können Sie Ihren Mac neu starten, um die Änderungen dauerhaft zu übernehmen.
Wenn Sie das externe SSD/HDD-Laufwerk nur einmalig zum Starten, zur Fehlerbehebung oder zur Reparatur einer nicht startenden internen Festplatte nutzen möchten, gehen Sie wie folgt vor:
- Schließen Sie das externe Laufwerk an den USB-Anschluss Ihres MacBook Air/Pro/iMac/Mac mini an.
- Starten Sie Ihren Mac neu und halten Sie sofort die Option-Taste gedrückt, bis das Fenster des Startmanagers erscheint.
- Wählen Sie im Startmanager das gewünschte externe Startvolume aus der Liste der verfügbaren Volumes, klicken Sie auf den Pfeil unter dem Symbol oder bestätigen Sie mit Return.
Tipp: Wenn Ihr Mac nicht von einer externen Festplatte startet, können Sie versuchen, Ihren Mac im Festplattenmodus (Target Disk Mode) zu starten.
Lösung 6: MacBook Pro beim lokalen Reparaturservice überprüfen lassen
Führen keine der oben genannten Maßnahmen dazu, dass Ihr MacBook Pro, Air, iMac oder Mac mini wieder von der internen Festplatte startet, liegt möglicherweise ein Hardware-Defekt vor. In diesem Fall bleibt als Option, das Gerät zu einem lokalen Reparaturzentrum zu bringen oder die interne Festplatte gegen eine neue auszutauschen.
Fazit
Startprobleme beim MacBook Pro werden in der Regel durch Software- oder Hardwaredefekte verursacht. Versuchen Sie zunächst, wichtige Daten von Ihrem MacBook Pro zu sichern, bevor Sie weitere Maßnahmen ergreifen.
Nutzen Sie die in diesem Beitrag beschriebenen Lösungen, um das Problem zu beheben. Sollte keine der softwarebezogenen Ansätze erfolgreich sein, können Sie versuchen, den Mac von einem externen Laufwerk zu starten, einen Reparaturdienst aufzusuchen oder die interne Festplatte auszutauschen.
Generell empfiehlt es sich, regelmäßig ein Backup Ihres Macs anzulegen, solange das Gerät noch funktioniert.
