Die standardmäßig verwendeten Dateisysteme (auch Formate genannt) von Windows und Mac unterscheiden sich. Es gibt jedoch Möglichkeiten, eine externe Festplatte zu formatieren, damit sie mit Ihrem Mac oder PC kompatibel ist.
Welches Dateisystem sollten Sie für Ihre externe Festplatte wählen? Die folgende Tabelle zeigt je nach Anwendungsfall eine passende Format- oder Lösungsempfehlung:
| Anwendungsfall | Passendes Format / passende Lösung |
| Nutzung mit aktuellen Macs und Windows-PCs | exFAT |
| Vorwiegend unter Windows, gelegentlich unter Mac ohne Löschen der Daten | NTFS + iBoysoft NTFS for Mac |
| Speichern einzelner Dateien über 4 GB oder einer Laufwerkspartition über 32 GB | exFAT oder NTFS |
| Verwendung als Time-Machine-Laufwerk | APFS oder Mac OS Extended |
| Nutzung mit älteren Geräten | FAT32 (sofern die Dateigrößenbeschränkungen akzeptabel sind) |
Wie kann man ein externes NTFS-Laufwerk auf dem Mac ohne Formatierung les- und beschreibbar machen?
NTFS ist nicht die ideale Wahl, wenn Sie ein externes Laufwerk gemeinsam mit einem Mac und einem Windows-PC nutzen möchten, denn NTFS-Laufwerke lassen sich am Mac zwar lesen, aber nicht beschreiben.
Wenn Sie Ihr NTFS-Laufwerk hauptsächlich an einem Windows-PC und nur gelegentlich an einem Mac verwenden, müssen Sie nicht durch eine Formatierung den Verlust Ihrer Dateien riskieren. Eine bessere Lösung ist ein professioneller NTFS-Treiber für den Mac, etwa iBoysoft NTFS for Mac. Damit können Sie NTFS-Laufwerke im Finder direkt einbinden, lesen und beschreiben – ohne Formatierung oder zusätzliche Schritte.
Dieser Microsoft-NTFS-Treiber für den Mac unterstützt vollständigen Lese- und Schreibzugriff auf NTFS-Laufwerke am Mac mit M1/M2/M3/M4/M5-Chips unter macOS Tahoe 26 bis High Sierra. Die Vorgehensweise ist einfach:
1. Laden Sie iBoysoft NTFS for Mac kostenlos herunter, installieren und starten Sie das Programm auf Ihrem Mac.
2. Schließen Sie das externe NTFS-Laufwerk an Ihren Mac an. iBoysoft NTFS for Mac bindet es automatisch ein.
3. Schreiben Sie auf das externe NTFS-Laufwerk, sobald es erfolgreich mit Lese- und Schreibzugriff eingebunden wurde.

Nachdem Sie nun wissen, wie Sie ein externes Festplattenlaufwerk am Mac ohne Formatierung aus dem Nur-Lese-Modus entfernen, können Sie diesen Beitrag in Ihren sozialen Netzwerken teilen.
Hinweis: Formatieren, Initialisieren, Löschen von Partitionen und die Konvertierung zwischen MBR und GPT können zu Datenverlust führen. Sichern oder wiederherstellen Sie wichtige Dateien daher, bevor Sie eine Formatierung durchführen. iBoysoft Mac Data Recovery kann Ihnen dabei helfen, gelöschte oder verlorene Dateien von exFAT-, FAT32-, APFS- oder HFS+-Laufwerken wiederherzustellen – unabhängig davon, ob die Laufwerke intakt, formatiert oder beschädigt sind.
Ein externes Festplattenlaufwerk für den Mac formatieren
Um ein externes Festplattenlaufwerk am Mac zu formatieren, müssen Sie die App Festplattendienstprogramm starten. Wenn das externe Festplattenlaufwerk im Festplattendienstprogramm am Mac ausgegraut ist oder das externe Festplattenlaufwerk im Festplattendienstprogramm nicht angezeigt wird, beheben Sie zunächst das jeweilige Problem. Wählen Sie anschließend beim Löschen im Festplattendienstprogramm das passende Dateiformat für Ihr externes Laufwerk aus.
Das externe Laufwerk mit dem Festplattendienstprogramm am Mac formatieren:
1. Schließen Sie das externe Festplattenlaufwerk an Ihren Mac an. Der Computer bindet das Laufwerk ein.
2. Öffnen Sie Launchpad → Andere → Festplattendienstprogramm und klicken Sie auf das Festplattendienstprogramm. Nutzer von macOS Tahoe finden das Festplattendienstprogramm unter „Programme“.
3. Wählen Sie das gewünschte externe Laufwerk oder Volume aus und klicken Sie oben im Festplattendienstprogramm auf „Löschen“.
4. Ändern Sie den Namen des Laufwerks und wählen Sie ein Dateisystem sowie ein Schema aus.

Wenn Sie ein externes Laufwerk unter Mac neu formatieren möchten, wird APFS als Dateisystem besonders empfohlen. Es bietet aktuelle Funktionen und ist für eine hohe Leistung sowie eine effiziente Datenverwaltung ausgelegt. Allerdings ist es nur mit macOS kompatibel.
Wenn Sie ein Laufwerk für Mac und PC formatieren möchten, wählen Sie FAT oder exFAT. Alle anderen Dateisysteme sind ausschließlich für den Mac vorgesehen.

Während des Vorgangs können Sie zwischen drei Schemata wählen: GUID-Partitionstabelle, Master Boot Record und Apple-Partitionstabelle. Die Apple-Partitionstabelle wurde für ältere Macs mit PowerPC-Prozessor entwickelt und wird heute nur noch selten verwendet. Deshalb konzentrieren wir uns im Folgenden auf die Unterschiede zwischen GUID und MBR, damit Sie das passende Schema auswählen können.
| Merkmal | GUID-Partitionstabelle (GPT) | Master Boot Record (MBR) |
| Geeignet für | Alle modernen Macs (Intel und Apple Silicon), interne Laufwerke sowie externe Laufwerke mit mehr als 2 TB | Kleine USB-Sticks (32 GB oder weniger) für ältere Windows-PCs, Autoradios oder Smart-TVs |
| Boot-Kompatibilität | Funktioniert mit modernen UEFI-basierten Systemen und ist zum Starten jedes modernen Macs erforderlich | Wird für ältere BIOS-basierte Systeme und einige ältere 32-Bit-Versionen von Windows verwendet |
| Vom Betriebssystem unterstützte Dateisysteme | macOS: APFS, HFS+, FAT32, exFAT Windows: NTFS, FAT32, exFAT | macOS: HFS+, FAT32, exFAT Windows: NTFS, FAT32, exFAT |
| Maximale Anzahl an Partitionen | Unterstützt bis zu 128 Partitionen | Auf 4 primäre Partitionen begrenzt |
Die GUID-Partitionstabelle bietet gegenüber dem Master Boot Record in jeder Hinsicht Vorteile, insbesondere bei der Kompatibilität mit modernen Systemen und bei der Verwendung des APFS-Dateisystems unter macOS. Wählen Sie daher in den meisten Fällen das GPT-Schema. Wenn Sie einen USB-Stick mit 32 GB oder weniger für ältere Geräte verwenden, können Sie stattdessen MBR auswählen.
5. Nachdem Sie die Partitionsparameter festgelegt haben, klicken Sie unten im Fenster auf „Löschen“, um die Formatierung des Laufwerks zu bestätigen.
6. Klicken Sie auf „Fertig“. Damit ist der Vorgang abgeschlossen. Anschließend können Sie das Festplattendienstprogramm schließen.
Sehen Sie sich dieses Video an, um zu erfahren, wie Sie ein neues externes Laufwerk für Mac und PC einrichten:
Externe Festplatte für einen Windows-PC formatieren
Auch unter Windows können Sie ein Laufwerk mit dem Dienstprogramm „Datenträgerverwaltung“ formatieren. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
Externe Festplatte unter Windows mit der Datenträgerverwaltung formatieren:
1. Suchen Sie die gewünschte externe Festplatte in der Datenträgerverwaltung und prüfen Sie, ob sie bereits initialisiert wurde. Falls nicht, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie den gewünschten Partitionsstil – MBR oder GPT – aus. Klicken Sie anschließend erneut mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie im Kontextmenü die Option „Formatieren“.
2. Legen Sie im Fenster „Partition formatieren“ die Datenträgerinformationen fest, darunter die Größe der Zuordnungseinheit, die Volumebezeichnung und das Dateisystem. Wenn Sie ein Laufwerk verwenden möchten, das sowohl mit macOS als auch mit Windows funktioniert, wählen Sie MS-DOS (FAT) oder exFAT.
3. Klicken Sie auf „OK“, um das Laufwerk zu formatieren.

Falls wichtige Daten auf der formatierten externen Festplatte fehlen, können Sie Dateien aus Time Machine wiederherstellen oder mit iBoysoft Data Recovery retten.

Wenn Sie das Windows-C-Laufwerk vollständig löschen und die Daten unwiederherstellbar machen möchten, finden Sie in diesem Beitrag die passende Anleitung. Er zeigt, wie Sie das C-Laufwerk unter Windows 11/10/8/7 mit integrierten Windows-Tools oder mit Festplattenverwaltungsprogrammen von Drittanbietern wie iBoysoft DiskGeeker für Windows löschen können – eine deutlich einfachere Möglichkeit.
Welches Dateisystem eignet sich am besten für eine externe Festplatte unter Mac und PC?
Das Dateisystem steuert, wie Dateien auf Ihren Geräten gespeichert und abgerufen werden. Deshalb benötigt jedes Laufwerk ein passendes Dateisystem – auch Desktop-Festplatten und tragbare Speichermedien wie externe Laufwerke, USB-Sticks und SD-Karten.
Die verschiedenen Dateisysteme haben jedoch jeweils eigene Vor- und Nachteile. Bevor Sie also eine Festplatte für Mac und PC formatieren, sollten Sie die Vor- und Nachteile der einzelnen Dateisysteme kennen.
1. Apple-Dateisystem (APFS)
APFS ist das neue proprietäre Dateisystem von Apple. Es kann die Lese- und Schreibgeschwindigkeit auf Solid-State-Laufwerken (SSDs) erhöhen und aufgrund der Art, wie der verfügbare Speicherplatz berechnet wird, auch mehr Speicherplatz nutzbar machen.
- Vorteile:
- Unterstützt eine vollständige Festplattenverschlüsselung mit einem einzelnen oder mehreren Schlüsseln und bietet dadurch zusätzliche Sicherheit.
- Effiziente Verwaltung des freien Speicherplatzes.
- Schutz vor Beschädigungen durch Systemabstürze.
- Nachteile:
- Nicht optimal für Time-Machine-Backups, da keine Hardlinks auf Verzeichnisse unterstützt werden.
- Kann nur unter macOS High Sierra und höher verwendet werden.
2. Mac OS Extended (HFS+)
HFS (Hierarchical File System) Plus oder HFS+ ist ein von Apple Inc. entwickeltes Journaling-Dateisystem. In Betriebssystemen vor macOS High Sierra ist es das standardmäßige Dateisystem des Startvolumes. Außerdem wird es häufig für externe Laufwerke verwendet, die als Time-Machine-Backup dienen.
- Vorteile:
- Wird von allen Versionen von Mac OS X und macOS 10.12 unterstützt.
- Bietet Funktionen für Journaling, Komprimierung und Verschlüsselung.
- Nachteile:
- Keine Zugriffskontrolle über Berechtigungen.
- Bei einer großen Anzahl von Dateien ist die Leistung langsam oder es kann zu Abstürzen kommen. Bei einer sehr großen Zahl besonders kleiner Dateien fällt dieses Problem noch stärker ins Gewicht.
- Die Datenwiederherstellung ist schwieriger, wenn ein HFS+-Laufwerk beschädigt ist.
3. exFAT
exFAT (Extensible File Allocation Table) ist eine moderne Weiterentwicklung des FAT-Dateisystems (FAT32) und daher auch eine gute Option für externe Festplatten, beispielsweise die Seagate Backup Plus Slim. Das gilt insbesondere für Wechseldatenträger mit hoher Speicherkapazität. exFAT wird außerdem häufig auf Flash-Speichern wie USB-Sticks und SD-Karten verwendet. Das Dateisystem lässt sich auch in Firmware mit geringem Speicher- und Energiebedarf einsetzen, etwa in Kameras, Mobiltelefonen und Mediaplayern.
- Vorteile:
- Unterstützt sehr große Partitionen und speichert Dateien mit mehr als 4 GB.
- Ist mit Mac und Windows kompatibel.
- Nachteile:
- Nicht mit vielen gängigen älteren Betriebssystemen kompatibel.
- Für Laufwerke mit weniger als 32 GB ist exFAT nicht optimal, da die Speicherplatznutzung aufgrund der Clustergröße nicht vollständig ausgeschöpft werden kann.
4. FAT32
FAT (File Allocation Table) ist ein Dateisystem, das ursprünglich für Disketten entwickelt wurde. Später wurde es für viele weitere Geräte angepasst, darunter Festplatten. FAT umfasst drei wichtige Varianten. Die am häufigsten verwendete ist FAT32. Sie kommt unter anderem auf Disketten, SD-Speicherkarten, USB-Speichern, Digitalkameras sowie in vielen tragbaren und eingebetteten Geräten zum Einsatz.
- Vorteile:
- Funktioniert mit allen Versionen von Mac, Windows und Linux sowie mit Spielekonsolen und anderen Geräten, die einen USB-Anschluss unterstützen.
- Nachteile:
- Unter Windows werden keine Dateien unterstützt, die größer als 4 GB sind. Außerdem darf die Laufwerkspartition nicht größer als 32 GB sein.
- Unter macOS werden keine Laufwerkspartitionen unterstützt, die größer als 2 TB sind.
- Bietet keine Sicherheitsfunktionen und ist anfällig für Festplattenfehler.
5. NTFS
NTFS ist ein proprietäres Journaling-Dateisystem, das von Microsoft entwickelt wurde. Es wird standardmäßig als Dateisystem für Windows-Systemfestplatten verwendet, beispielsweise unter Windows 10. NTFS bietet dank Verschlüsselung, Zugriffsberechtigungen und Protokolldateien einen hohen Schutz für die Datensicherheit.
- Vorteile:
- Verbesserte Leistung, Zuverlässigkeit und Ausnutzung des Speicherplatzes.
- Bietet bessere Möglichkeiten für Datensicherheit und Datenverwaltung.
- Kompatibel mit allen Windows-Versionen und aktueller Hardware.
- Nachteile:
- Unter macOS ist NTFS standardmäßig schreibgeschützt. Die standardmäßig deaktivierte Schreibunterstützung für NTFS ist unter macOS instabil.
- Für die Größenänderung einer Partition (Verkleinern oder Erweitern) sollten Sie auf Tools von Drittanbietern zurückgreifen, da sich das integrierte Windows-Tool in vielen Fällen als fehleranfällig erwiesen hat.
📖 Laufwerk auf dem Mac in NTFS formatieren (USB-Stick/externe Festplatte/SD-Karte)
Wenn Sie die jeweiligen Eigenschaften kennen, fällt die Auswahl des passenden Dateisystems für ein externes Laufwerk unter Mac und Windows leichter.
Wenn Sie dasselbe Laufwerk mit Mac und Windows verwenden möchten, eignen sich FAT32 oder exFAT. Verwenden Sie das externe Laufwerk dagegen nur mit einem der beiden Betriebssysteme, wählen Sie für den Mac APFS (Apple File System) und für Windows NTFS. So vermeiden Sie Kompatibilitätsprobleme.
Wenn Sie ein NTFS-formatiertes externes Laufwerk mit wichtigen Dateien besitzen und gelegentlich darauf mit einem Mac zugreifen müssen, können Sie iBoysoft NTFS für Mac verwenden. Damit lässt sich das NTFS-Laufwerk auf dem Mac direkt einbinden sowie lesen und beschreiben, ohne es zu formatieren und ohne das Risiko eines Datenverlusts.
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Externe Festplatte partitionieren, damit sie mit Mac und PC kompatibel ist
Statt die gesamte externe Festplatte zu formatieren, können Sie eine Mac-Festplatte partitionieren und zwei Partitionen erstellen, damit das Laufwerk mit Mac und PC funktioniert. Eine Partition wird mit einem von macOS unterstützten Dateisystem formatiert, die andere mit einem von Windows unterstützten Dateisystem. So können Sie mit demselben Laufwerk die jeweiligen Vorteile beider Dateisysteme nutzen.
Hinweis: Diese fortgeschrittene Methode ist mit einem hohen Risiko verbunden und wird nur empfohlen, wenn Sie Ihre Daten bereits gesichert haben.

Schritt 1: Schließen Sie die externe Festplatte an Ihren PC an und öffnen Sie anschließend die Datenträgerverwaltung.
Schritt 2: Prüfen Sie, ob die externe Festplatte initialisiert ist.
Wenn das Laufwerk nicht initialisiert ist, müssen Sie die externe Festplatte initialisieren und dabei den Master Boot Record (MBR) verwenden. Anschließend können Sie zwei neue Partitionen erstellen. Formatieren Sie eine davon für Windows mit NTFS und die andere mit einem Dateisystem Ihrer Wahl.
Wenn die externe Festplatte bereits initialisiert ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Datenträger, um zu prüfen, ob es sich um einen MBR-Datenträger handelt.
Wenn im Kontextmenü die Option „In GPT-Datenträger konvertieren“ angezeigt wird – unabhängig davon, ob sie ausgegraut oder aktiv ist –, handelt es sich um eine MBR-Festplatte. Sie können dann zwei oder mehr Partitionen erstellen. Bereiten Sie eine Partition für die Formatierung mit NTFS vor und formatieren Sie die andere mit einem beliebigen Dateisystem.
Wenn im Menü die Option „In MBR-Datenträger konvertieren“ angezeigt wird, handelt es sich um eine GPT-Festplatte. Sichern Sie in diesem Fall zunächst Ihre Dateien, löschen Sie die vorhandenen Partitionen und klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche „In MBR-Datenträger konvertieren“. Danach können Sie zwei neue Partitionen erstellen. Formatieren Sie eine Partition für Windows mit NTFS und die andere mit einem Dateisystem Ihrer Wahl.

Schritt 3: Auf der externen Festplatte sollten sich nun mindestens zwei Partitionen befinden. Eine davon – die NTFS-Partition – ist für die Verwendung unter Windows vorbereitet. Werfen Sie die externe Festplatte anschließend sicher aus und schließen Sie sie an einen Mac an.
Schritt 4: Öffnen Sie auf dem Mac das Festplattendienstprogramm und wählen Sie unter dem Namen Ihrer externen Festplatte die für den Mac vorgesehene Partition aus, nicht die NTFS-Partition.
Schritt 5: Klicken Sie oben im Fenster auf „Löschen“, wählen Sie bei der entsprechenden Abfrage das Format „Mac OS Extended“ aus und klicken Sie unten auf „Löschen“, um den Vorgang abzuschließen.
Die externe Festplatte verfügt nun über zwei Partitionen: eine für den Mac mit dem Dateisystem HFS+ und eine für Windows mit dem Dateisystem NTFS.
Wenn Sie zwei separate Partitionen anlegen, können Sie dieses externe Laufwerk unter macOS und Windows verwenden. Von Ihrem Windows-PC aus können Sie nicht auf die Mac-Partition schreiben – und umgekehrt. Das ist daher eine gute Lösung, wenn Sie dasselbe Laufwerk abwechselnd mit zwei Betriebssystemen nutzen, die darauf jeweils getrennte Arbeitsbereiche haben sollen.
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Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen: Eine externe Festplatte für Mac und Windows zu formatieren, ist unkompliziert. Sie können entweder das gesamte Laufwerk mit exFAT oder FAT formatieren oder – wenn Sie getrennte Partitionen bevorzugen – zwei Partitionen mit Mac OS Extended und NTFS anlegen.
Wenn Sie mehrere externe Festplatten mit wichtigen Dateien besitzen und diese abwechselnd an PC und Mac verwenden möchten, ist eine Lösung, mit der Sie von beiden Systemen aus auf die Laufwerke zugreifen können, meist deutlich praktischer. Eine solche Lösung ist beispielsweise iBoysoft NTFS for Mac.
Häufig gestellte Fragen zum Formatieren externer Laufwerke für Mac und Windows
- QIst exFAT mit Mac und Windows kompatibel?
-
A
Ja, exFAT eignet sich gut, wenn Sie die externe Festplatte regelmäßig unter Windows und macOS verwenden möchten. Auch Linux unterstützt exFAT.
- QIst exFAT für Mac und PC besser als NTFS?
-
A
Im Allgemeinen ist exFAT die bessere Wahl als NTFS, wenn Sie häufig zwischen Mac und PC wechseln. NTFS ist hingegen geeigneter, wenn Sie NTFS-Laufwerke überwiegend unter Windows verwenden und nur gelegentlich NTFS-Laufwerke auf dem Mac lesen und beschreiben möchten.
- QWerden beim Formatieren alle Daten auf dem Laufwerk gelöscht?
-
A
Ja. Sichern Sie die Daten auf dem Laufwerk oder stellen Sie sie wieder her, bevor Sie es formatieren.
- QKann ich ein NTFS-Laufwerk auf dem Mac ohne Formatierung beschreibbar machen?
-
A
Ja. Installieren Sie einen NTFS-Treiber für Mac, beispielsweise iBoysoft NTFS for Mac. Damit werden NTFS-Laufwerke auf dem Mac automatisch im Lese- und Schreibmodus eingebunden, ohne dass eine Formatierung erforderlich ist.
- QWelches Festplattenformat funktioniert auf Mac und PC?
-
A
Die Dateisysteme FAT, FAT32 und exFAT funktionieren sowohl unter macOS als auch unter Windows. Mit einem geeigneten NTFS-Treiber für Mac kann auch das NTFS-Dateisystem auf dem Mac ähnlich wie diese kompatiblen Dateisysteme verwendet werden.
- QKann jede externe Festplatte für den Mac formatiert werden?
-
A
Ja, jede externe Festplatte kann mit dem Festplattendienstprogramm für den Mac formatiert werden. Gehen Sie dazu wie folgt vor.
1. Schließen Sie die externe Festplatte an Ihren Mac an.
2. Öffnen Sie das Festplattendienstprogramm.
3. Wählen Sie die Festplatte aus und klicken Sie auf „Löschen“.
4. Geben Sie die Festplatteninformationen ein und wählen Sie ein Format aus.
5. Klicken Sie im eingeblendeten Fenster auf „Löschen“, um die Festplatte für den Mac zu formatieren.

