Windows und Mac verwenden standardmäßig unterschiedliche Dateisysteme für Festplatten. Es gibt jedoch Möglichkeiten, eine externe Festplatte zu formatieren, sodass sie mit Ihrem Mac oder Windows-PC kompatibel ist.
Welches Dateisystem sollten Sie für Ihre externe Festplatte wählen? Die folgende Tabelle zeigt je nach Verwendungszweck eine geeignete Formatierung:
| Verwendungszweck | Geeignetes Format bzw. geeignete Lösung |
| Verwendung mit aktuellen Mac- und Windows-Geräten | exFAT |
| Vorwiegend unter Windows verwenden, gelegentlich unter Mac ohne Löschen der Daten | NTFS + iBoysoft NTFS for Mac |
| Eine einzelne Datei mit mehr als 4 GB oder eine Partition mit mehr als 32 GB speichern | exFAT oder NTFS |
| Als Time-Machine-Laufwerk verwenden | APFS oder Mac OS Extended |
| Mit älteren Geräten verwenden | FAT32 (wenn die Dateigrößenbeschränkungen akzeptabel sind) |
Externes NTFS-Laufwerk auf dem Mac ohne Formatierung lesen und beschreiben
NTFS ist nicht die ideale Wahl, wenn Sie ein externes Laufwerk sowohl mit einem Mac als auch mit Windows verwenden möchten, denn auf dem Mac lassen sich NTFS-Laufwerke zwar lesen, aber nicht beschreiben.
Wenn Sie Ihr NTFS-Laufwerk hauptsächlich an einem Windows-PC und nur gelegentlich an einem Mac verwenden, müssen Sie keinen Datenverlust durch eine Formatierung riskieren. Eine bessere Lösung ist ein professioneller NTFS-Treiber für Mac wie iBoysoft NTFS for Mac. Damit können Sie NTFS-Laufwerke im Finder direkt einbinden, lesen und beschreiben – ohne Formatierung und ohne zusätzliche Schritte.
Dieser Microsoft-NTFS-Treiber für Mac unterstützt vollständigen Lese- und Schreibzugriff auf NTFS unter macOS mit M1/M2/M3/M4/M5-Chips unter macOS Golden Gate 27 bis High Sierra. So gehen Sie vor:
1. Laden Sie iBoysoft NTFS for Mac kostenlos herunter, installieren Sie das Programm und starten Sie es auf Ihrem Mac.
2. Schließen Sie das externe NTFS-Laufwerk an Ihren Mac an. iBoysoft NTFS for Mac bindet es automatisch ein.
3. Beschreiben Sie das externe NTFS-Laufwerk, sobald es erfolgreich im Lese- und Schreibmodus eingebunden wurde.

Nachdem Sie erfahren haben, wie Sie ein externes Festplattenlaufwerk auf dem Mac ohne Formatierung aus dem schreibgeschützten Modus entfernen, können Sie den Beitrag jetzt in Ihren sozialen Netzwerken teilen.
Hinweis: Formatieren, Initialisieren, Löschen von Partitionen und die Konvertierung zwischen MBR und GPT können zu Datenverlust führen. Sichern Sie wichtige Dateien oder stellen Sie sie wieder her, bevor Sie eine Formatierung durchführen. iBoysoft Mac Data Recovery kann Ihnen dabei helfen, gelöschte oder verlorene Dateien von exFAT-, FAT32-, APFS- oder HFS+-Laufwerken wiederherzustellen – unabhängig davon, ob diese intakt, formatiert oder beschädigt sind.
So formatieren Sie ein externes Festplattenlaufwerk für den Mac
Um ein externes Festplattenlaufwerk auf dem Mac zu formatieren, müssen Sie das Festplattendienstprogramm öffnen. Wenn Ihr externes Festplattenlaufwerk im Festplattendienstprogramm auf dem Mac ausgegraut ist oder das externe Festplattenlaufwerk im Festplattendienstprogramm nicht angezeigt wird, beheben Sie zunächst das jeweilige Problem. Wählen Sie anschließend im Festplattendienstprogramm beim Löschen das passende Dateisystem für Ihr externes Laufwerk aus.
Externes Laufwerk mit dem Festplattendienstprogramm auf dem Mac formatieren:
1. Schließen Sie das externe Festplattenlaufwerk an Ihren Mac an. Der Computer bindet das Laufwerk ein.
2. Öffnen Sie „Launchpad“ → „Andere“ → „Festplattendienstprogramm“ und klicken Sie auf Festplattendienstprogramm. Wenn Sie macOS Tahoe verwenden, finden Sie das Festplattendienstprogramm unter „Programme“.
3. Wählen Sie das externe Laufwerk oder Volume aus, das Sie formatieren möchten, und klicken Sie oben im Festplattendienstprogramm auf „Löschen“.
4. Ändern Sie den Laufwerksnamen und wählen Sie ein Dateisystem sowie ein Partitionsschema aus.

Wenn Sie externe Festplatten auf dem Mac neu formatieren möchten, wird als Dateisystem APFS dringend empfohlen, da es die neuesten Funktionen bietet und eine hohe Leistung sowie eine effiziente Datenverwaltung ermöglicht. Es ist jedoch ausschließlich mit macOS kompatibel.
Wenn Sie ein Laufwerk für Mac und PC formatieren möchten, wählen Sie FAT oder exFAT. Alle anderen Dateisysteme werden hingegen nur für den Mac verwendet.

Während dieses Vorgangs stehen Ihnen drei Partitionsschemata zur Auswahl: GUID-Partitionstabelle, Master Boot Record und Apple-Partitionstabelle. Die Apple-Partitionstabelle wurde für ältere Macs mit PowerPC-Prozessor entwickelt und wird heute nur noch selten verwendet. Daher konzentrieren wir uns hauptsächlich auf die Unterschiede zwischen GUID und MBR, damit Sie das passende Partitionsschema auswählen können.
| Merkmal | GUID-Partitionstabelle (GPT) | Master Boot Record (MBR) |
| Geeignet für | Alle modernen Macs (Intel und Apple Silicon), interne Laufwerke und externe Laufwerke mit mehr als 2 TB | Kleine USB-Sticks (32 GB oder weniger), die mit älteren Windows-PCs, Autoradios oder Smart-TVs verwendet werden sollen |
| Boot-Kompatibilität | Funktioniert mit modernen UEFI-basierten Systemen und ist zum Starten jedes modernen Macs erforderlich | Wird für ältere BIOS-basierte Systeme und einige ältere 32-Bit-Versionen von Windows verwendet |
| Vom Betriebssystem verwendete Dateisysteme | macOS: APFS, HFS+, FAT32, exFAT Windows: NTFS, FAT32, exFAT | macOS: HFS+, FAT32, exFAT Windows: NTFS, FAT32, exFAT |
| Maximale Anzahl an Partitionen | Unterstützt bis zu 128 Partitionen | Auf 4 primäre Partitionen beschränkt |
Die GUID-Partitionstabelle ist dem Master Boot Record in jeder Hinsicht überlegen, insbesondere bei der Kompatibilität mit modernen Systemen und der Verwendung des APFS-Dateisystems unter macOS. Wählen Sie daher in den meisten Fällen das GPT-Partitionsschema. Bei einem USB-Stick mit 32 GB oder weniger, der mit älteren Geräten verwendet werden soll, können Sie selbstverständlich auch MBR auswählen.
5. Nachdem Sie die Partitionsparameter ausgewählt haben, klicken Sie unten im Fenster auf „Löschen“, um die Formatierung des Laufwerks zu bestätigen.
6. Klicken Sie auf „Fertig“. Damit sind alle Schritte abgeschlossen. Anschließend können Sie das Festplattendienstprogramm schließen.
Sehen Sie sich dieses Video an, um zu erfahren, wie Sie ein neues externes Laufwerk für Mac und PC einrichten:
Externe Festplatte für einen Windows-PC formatieren
Ebenso können Sie Ihre Festplatte auf Windows-Computern mit dem Dienstprogramm „Datenträgerverwaltung“ formatieren. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
Externe Festplatte unter Windows mit der Datenträgerverwaltung formatieren:
1. Suchen Sie die gewünschte externe Festplatte in der Datenträgerverwaltung und prüfen Sie, ob sie bereits initialisiert wurde. Falls nicht, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie das gewünschte Partitionsschema (MBR oder GPT) aus. Klicken Sie anschließend erneut mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie im Kontextmenü „Formatieren“.
2. Legen Sie im Fenster zum Formatieren der Partition die Datenträgerinformationen fest, darunter die Größe der Zuordnungseinheit, die Volumebezeichnung und das Dateisystem. Wenn Sie ein Laufwerk benötigen, das sowohl mit macOS als auch mit Windows funktioniert, wählen Sie MS-DOS (FAT) oder exFAT.
3. Klicken Sie auf „OK“, um das Laufwerk zu formatieren.

Falls wichtige Daten auf der formatierten externen Festplatte fehlen, können Sie Dateien aus Time Machine wiederherstellen oder Dateien mit iBoysoft Data Recovery retten.

Wenn Sie das Windows-C-Laufwerk vollständig löschen und die Daten unwiederherstellbar machen möchten, finden Sie in diesem Beitrag die passende Anleitung. Er zeigt, wie Sie das C-Laufwerk unter Windows 11/10/8/7 mit den integrierten Windows-Tools oder Festplattenverwaltungsprogrammen von Drittanbietern wie iBoysoft DiskGeeker for Windows löschen können – mit einem deutlich einfacheren Verfahren.
Welches Dateisystem eignet sich am besten für eine externe Festplatte an Mac und PC?
Das Dateisystem legt fest, wie Ihre Dateien auf den Geräten gespeichert und abgerufen werden. Daher benötigt jede Festplatte ein geeignetes Dateisystem – sowohl interne und externe Desktop-Laufwerke als auch tragbare Speichermedien wie externe Festplatten, USB-Sticks und SD-Karten.
Die verschiedenen Dateisysteme haben jedoch jeweils eigene Vor- und Nachteile. Bevor Sie also erfahren, wie Sie eine Festplatte für Mac und PC formatieren, sollten Sie die Vor- und Nachteile der einzelnen Dateisysteme kennen.
1. Apple-Dateisystem (APFS)
APFS ist das neue proprietäre Dateisystem von Apple. Es kann die Lese- und Schreibgeschwindigkeit von Solid-State-Laufwerken (SSDs) erhöhen und durch die Art der Berechnung des verfügbaren Speicherplatzes auch mehr nutzbaren Speicher bereitstellen.
- Vorteile:
- Ermöglicht die vollständige Verschlüsselung des Laufwerks mit einem oder mehreren Schlüsseln und sorgt so für zusätzliche Sicherheit.
- Effiziente Verwaltung des freien Speicherplatzes.
- Schutz vor Datenverlusten durch Systemabstürze, um Beschädigungen des Dateisystems zu vermeiden.
- Nachteile:
- Nicht für Time-Machine-Backups geeignet, da keine Hardlinks für Verzeichnisse unterstützt werden.
- Kann nur unter macOS High Sierra und höher verwendet werden.
2. Mac OS Extended (HFS+)
HFS (Hierarchical File System) Plus beziehungsweise HFS+ ist ein von Apple Inc. entwickeltes Journaling-Dateisystem. Es ist das Standarddateisystem des Startvolumes in Betriebssystemen vor macOS High Sierra. Außerdem wird es häufig für externe Laufwerke verwendet, die als Time-Machine-Backup dienen.
- Vorteile:
- Wird von allen Versionen von Mac OS X und macOS 10.12 unterstützt.
- Unterstützt Journaling, Komprimierung und Verschlüsselung.
- Nachteile:
- Keine Verwaltung von Zugriffsberechtigungen.
- Arbeitet bei einer großen Anzahl von Dateien langsam oder stürzt ab. Bei einer sehr großen Anzahl besonders kleiner Dateien verschärft sich dieses Problem.
- Die Datenwiederherstellung ist schwieriger, wenn ein HFS+-Laufwerk beschädigt ist.
3. exFAT
exFAT (Extensible File Allocation Table) ist eine moderne Weiterentwicklung des FAT-Dateisystems (FAT32) und daher ebenfalls eine gute Option für externe Festplatten, zum Beispiel die Seagate Backup Plus Slim. Das gilt insbesondere für Wechseldatenträger mit hoher Speicherkapazität. exFAT wird außerdem häufig für Flash-Speicher wie USB-Sticks und SD-Karten verwendet. Das Dateisystem lässt sich problemlos in Geräten mit Firmware einsetzen, die wenig Speicher und Energie benötigt, zum Beispiel Kameras, Mobiltelefonen und Mediaplayern.
- Vorteile:
- Unterstützt besonders große Partitionen und speichert Dateien mit mehr als 4 GB.
- Ist mit Mac und Windows kompatibel.
- Nachteile:
- Nicht mit vielen älteren, verbreiteten Betriebssystemen kompatibel.
- Keine gute Option für Laufwerke mit weniger als 32 GB, da die Speicherplatznutzung aufgrund der Clustergröße nicht optimal ist.
4. FAT32
FAT (File Allocation Table) ist ein Dateisystem, das ursprünglich für Disketten entwickelt und später für viele andere Geräte angepasst wurde, darunter Festplatten. Es umfasst drei wichtige Varianten. Am weitesten verbreitet ist FAT32, das häufig auf Disketten, SD-Speicherkarten, USB-Speichern, Digitalkameras sowie in zahlreichen tragbaren und eingebetteten Geräten zum Einsatz kommt.
- Vorteile:
- Funktioniert universell mit allen Versionen von Mac, Windows und Linux sowie mit Spielekonsolen und anderen Geräten, die USB unterstützen.
- Nachteile:
- Unter Windows werden keine Dateien unterstützt, die größer als 4 GB sind. Außerdem darf die Partition eines Laufwerks nicht größer als 32 GB sein.
- Unter macOS werden keine Laufwerkspartitionen unterstützt, die größer als 2 TB sind.
- Bietet keine Sicherheitsfunktionen und ist anfällig für Festplattenfehler.
5. NTFS
NTFS ist ein proprietäres Journaling-Dateisystem, das von Microsoft entwickelt wurde. Es wird standardmäßig für die Systemfestplatte von Windows verwendet, beispielsweise bei Windows 10. NTFS bietet dank Verschlüsselung, Zugriffsberechtigungen und Protokolldateien ein hohes Maß an Datensicherheit.
- Vorteile:
- Verbesserte Leistung, Zuverlässigkeit und effizientere Nutzung des Speicherplatzes.
- Bietet bessere Möglichkeiten für Datensicherheit und Datenverwaltung.
- Kompatibel mit allen Windows-Versionen und aktueller Hardware.
- Nachteile:
- Unter macOS ist NTFS schreibgeschützt. Die standardmäßig deaktivierte Schreibunterstützung für NTFS unter macOS ist zudem instabil.
- Für die Größenänderung einer Partition, also zum Verkleinern oder Erweitern, sollten Sie auf Tools von Drittanbietern zurückgreifen, da sich das integrierte Windows-Tool in vielen Fällen als fehleranfällig erwiesen hat.
📖 Laufwerk auf dem Mac in NTFS formatieren (USB-Stick/externe Festplatte/SD-Karte)
Wenn Sie die besonderen Eigenschaften der einzelnen Dateisysteme kennen, fällt die Auswahl des passenden Formats für Ihr externes Laufwerk unter Mac und Windows leichter.
Wenn Sie dasselbe Laufwerk sowohl unter Mac als auch unter Windows verwenden möchten, sollten Sie FAT32 oder exFAT wählen. Verwenden Sie das externe Laufwerk dagegen nur mit einem der beiden Betriebssysteme, wählen Sie für den Mac APFS (Apple File System) und für Windows NTFS, um Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden.
Wenn Sie ein NTFS-formatiertes externes Laufwerk mit großen Datenmengen besitzen und gelegentlich darauf mit einem Mac zugreifen müssen, können Sie iBoysoft NTFS for Mac verwenden. Damit lässt sich das NTFS-Laufwerk auf einem Mac direkt einbinden sowie lesen und beschreiben, ohne es zu formatieren und ohne das Risiko eines Datenverlusts.
Teilen Sie diese hilfreichen Informationen in Ihren sozialen Netzwerken!
Externe Festplatte partitionieren, damit sie mit Mac und PC kompatibel ist
Statt die gesamte externe Festplatte zu formatieren, können Sie eine Mac-Festplatte partitionieren und den Datenträger in zwei Partitionen aufteilen, damit er mit Mac und PC funktioniert. Eine Partition wird mit einem von macOS unterstützten Dateisystem formatiert, die andere mit einem von Windows unterstützten Dateisystem. So können Sie auf demselben Laufwerk die jeweiligen Vorteile der einzelnen Dateisysteme nutzen.
Hinweis: Diese fortgeschrittene Methode birgt ein hohes Risiko und wird nur empfohlen, wenn Sie Ihre Daten bereits gesichert haben.

Schritt 1: Schließen Sie die externe Festplatte an Ihren PC an und öffnen Sie anschließend die Datenträgerverwaltung.
Schritt 2: Prüfen Sie, ob die externe Festplatte initialisiert ist.
Wenn die Festplatte nicht initialisiert ist, müssen Sie die externe Festplatte mit Master Boot Record (MBR) initialisieren. Anschließend können Sie zwei neue Partitionen erstellen. Formatieren Sie eine davon für Windows mit NTFS und die andere mit einem Dateisystem Ihrer Wahl.
Wenn die externe Festplatte bereits initialisiert ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Datenträger, um zu prüfen, ob es sich um einen MBR-Datenträger handelt.
Wenn im Kontextmenü die Option „In GPT-Datenträger konvertieren“ angezeigt wird – unabhängig davon, ob sie ausgegraut oder aktiv ist –, handelt es sich um eine MBR-Festplatte. Sie können dann zwei oder mehr Partitionen erstellen. Bereiten Sie eine Partition für die Formatierung mit NTFS vor und formatieren Sie die andere mit einem beliebigen Dateisystem neu.
Wenn im Menü die Option „In MBR-Datenträger konvertieren“ angezeigt wird, handelt es sich um eine GPT-Festplatte. Sichern Sie in diesem Fall zunächst Ihre Dateien, löschen Sie die vorhandenen Partitionen und klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche „In MBR-Datenträger konvertieren“. Danach können Sie zwei neue Partitionen erstellen. Formatieren Sie eine Partition für Windows mit NTFS und die andere mit einem Dateisystem Ihrer Wahl.

Schritt 3: Die externe Festplatte sollte nun mindestens zwei Partitionen enthalten. Eine davon – die NTFS-Partition – ist für die Verwendung unter Windows vorbereitet. Entfernen Sie die externe Festplatte anschließend sicher und schließen Sie sie an einen Mac an.
Schritt 4: Öffnen Sie auf dem Mac das Festplattendienstprogramm und wählen Sie unter dem Namen der externen Festplatte die für den Mac vorbereitete Partition aus – nicht die NTFS-Partition.
Schritt 5: Klicken Sie oben im Fenster auf „Löschen“, wählen Sie bei der entsprechenden Aufforderung das Format „Mac OS Extended“ aus und klicken Sie unten auf „Löschen“, um den Vorgang abzuschließen.
Die externe Festplatte enthält nun zwei Partitionen: eine für den Mac mit dem Dateisystem HFS+ und eine für Windows mit dem Dateisystem NTFS.
Durch das Erstellen von zwei separaten Partitionen können Sie dieses externe Laufwerk unter Mac und Windows verwenden. Von Ihrem Windows-PC aus können Sie nicht auf die Mac-Partition schreiben – und umgekehrt. Das ist daher eine gute Lösung, wenn Sie dasselbe Laufwerk zwischen zwei Betriebssystemen wechseln möchten, die Arbeitsbereiche jedoch getrennt bleiben sollen.
Wenn Ihnen dieser Beitrag weiterhilft, teilen Sie ihn jetzt!
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es einfach ist, eine externe Festplatte für Mac und Windows zu formatieren. Sie können entweder das gesamte Laufwerk mit exFAT/FAT formatieren oder zwei separate Partitionen mit Mac OS Extended und NTFS erstellen.
Wenn Sie mehrere externe Festplatten mit wichtigen Dateien haben und diese zwischen PC und Mac austauschbar nutzen möchten, ist eine Lösung, mit der Ihr Computer unter beiden Betriebssystemen arbeiten kann, deutlich praktischer. Ein Beispiel dafür ist iBoysoft NTFS for Mac, eine bessere und praktikablere Lösung.
FAQ zum Formatieren externer Laufwerke für Mac und Windows
- QIst exFAT mit Mac und Windows kompatibel?
-
A
Ja, exFAT ist eine gute Wahl, wenn Sie die externe Festplatte regelmäßig mit Windows und Mac verwenden möchten. Auch Linux unterstützt exFAT.
- QIst exFAT für Mac und PC besser als NTFS?
-
A
Im Allgemeinen ist exFAT besser als NTFS, wenn Sie häufig zwischen Mac und PC wechseln. NTFS ist hingegen die bessere Wahl, wenn Sie NTFS-Laufwerke hauptsächlich unter Windows verwenden und sie auf dem Mac nur gelegentlich lesen und beschreiben möchten.
- QWerden beim Formatieren alle Daten auf der Festplatte gelöscht?
-
A
Ja. Sie sollten vor dem Formatieren eine Sicherung Ihrer Festplatte erstellen oder Ihre Daten wiederherstellen.
- QKann ich ein NTFS-Laufwerk auf dem Mac ohne Formatierung beschreibbar machen?
-
A
Ja. Installieren Sie einen NTFS-Treiber für Mac, beispielsweise iBoysoft NTFS for Mac. Damit können NTFS-Laufwerke auf dem Mac ohne Formatierung automatisch im Lese-/Schreibmodus eingebunden werden.
- QWelches Festplattenformat funktioniert auf Mac und PC?
-
A
Die Dateisysteme FAT, FAT32 und exFAT funktionieren unter macOS und Windows. Mit einem geeigneten NTFS-Treiber für Mac kann auch das NTFS-Dateisystem ähnlich wie diese kompatiblen Dateisysteme verwendet werden.
- QKann jede externe Festplatte für den Mac formatiert werden?
-
A
Ja, jede externe Festplatte kann mit dem Festplattendienstprogramm für den Mac formatiert werden. Gehen Sie dabei wie folgt vor:
1. Schließen Sie die externe Festplatte an Ihren Mac an.
2. Öffnen Sie das Festplattendienstprogramm.
3. Wählen Sie die Festplatte aus und klicken Sie auf „Löschen“.
4. Geben Sie die Festplatteninformationen ein und wählen Sie ein Format aus.
5. Klicken Sie im eingeblendeten Fenster auf „Löschen“, um die Festplatte für den Mac zu formatieren.

