Umgang mit nicht unterstützten Anwendungen auf dem Mac

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Zusammenfassung: Für das Auftreten nicht unterstützter Programme auf dem Mac gibt es verschiedene Ursachen. In diesem Beitrag wird erläutert, was unter nicht unterstützten Anwendungen auf dem Mac zu verstehen ist und wie sich diese Programme installieren beziehungsweise entfernen lassen.

Nicht unterstützte Anwendungen auf dem Mac

Zwei häufige Situationen führen unter macOS zu nicht unterstützten Anwendungen: Bereits installierte Programme sind nach einem Update nicht mehr kompatibel oder neue gewünschte Anwendungen lassen sich aufgrund von Hardware- oder Softwareeinschränkungen gar nicht erst installieren. 

Unter keinen Umständen kann eine nicht unterstützte Anwendung wie vorgesehen laufen oder standardmäßig installiert werden. Sobald die genauen Gründe für die fehlende Unterstützung bekannt sind, besteht je nach Fall entweder die Möglichkeit, sich mit alternativen Methoden zu behelfen oder das Programm zu deinstallieren.

Hintergründe zu nicht unterstützten Programmen unter macOS

Lassen sich Programme aufgrund mangelnder Kompatibilität mit der aktuellen macOS-Version oder der Mac-Hardware nicht ausführen, handelt es sich um nicht unterstützte Anwendungen. Häufig spielen Softwareveraltungen, technische Anforderungen des Betriebssystems, unzureichende Hardwarevoraussetzungen oder die Nichtverfügbarkeit gewisser Apps im App Store eine Rolle. Betroffene Nutzer können die entsprechende Software entweder nicht installieren, nicht starten oder erhalten Fehlermeldungen wie: 

Möglichkeiten für die Nutzung nicht unterstützter Programme unter macOS

Insbesondere bei geschäftskritischen Anwendungen kann es äußerst unerfreulich sein, wenn diese unter Mac nicht laufen. Je nach Einzelfall stehen dennoch verschiedene Alternativen bereit, um nicht unterstützte Programme doch einzusetzen oder zu installieren. 

 Achtung: Ein umfassendes Verständnis der Risiken ist unerlässlich. Nicht unterstützte Programme können gravierende Sicherheitslücken aufweisen, deren Missbrauch durch Schadsoftware oder Dritte nicht ausgeschlossen werden kann. Außerdem besteht die Gefahr fehlerhafter Funktion oder weiterer Systemprobleme. Falls der Einsatz unvermeidlich ist, empfiehlt sich die Nutzung ausschließlich aktuell gehaltener Programmversionen in einer möglichst sicheren Umgebung.

Programmaktualisierungen unter macOS

Oft entsteht das Problem, dass bestehende Software nach einem Update von macOS nicht mehr unterstützt wird. Meist stimmt die Programmversion nicht mehr mit den Anforderungen des aktualisierten Systems überein und es kommt zu Inkompatibilitäten. 

Um derartigen Problemen vorzubeugen, empfiehlt sich die regelmäßige Kontrolle und Aktualisierung installierter Anwendungen nach jedem Systemupdate. Die erforderlichen Schritte für eine Aktualisierung hängen davon ab, aus welcher Quelle die jeweilige Software ursprünglich installiert wurde:

  • Aktualisierung von Programmen über den Mac App Store
  • Programme, die nicht aus dem App Store stammen, erhalten direkt in der Anwendung oder auf der Entwicklerwebseite Aktualisierungen.

macOS-Version zurücksetzen

Obwohl ein aktuelles macOS offiziell empfohlen wird, können nach einem Upgrade auf die neueste Version Nachteile wie Inkompatibilitäten mit bestimmten Programmen auftreten. Sollte ein nicht unterstütztes Programm für Ihren Arbeitsalltag unerlässlich sein, bietet sich eine Rückkehr zu einer kompatiblen macOS-Version als Lösung an.

Parallele Nutzung verschiedener macOS-Versionen

Wer ein Downgrade vermeiden möchte, kann zwei macOS-Versionen parallel auf einem Mac betreiben – beispielsweise das aktuelle macOS Sonoma/Ventura und die Version, mit der die gewünschte Software funktioniert. Die Systeme arbeiten unabhängig voneinander und kommen sich nicht in die Quere.

Alternative Programme verwenden

Für viele Anwendungsbereiche stehen zahlreiche, vergleichbare Programme zur Verfügung. Ist eine bestimmte App unter macOS nicht lauffähig, empfiehlt sich der Umstieg auf eine geeignete Alternative. Durch das Ausprobieren verschiedener Anwendungen lässt sich in der Regel die beste Lösung finden.

Nicht unterstützte Programme über virtuelle Maschine verwenden

Virtuelle Maschinen unter macOS bieten ein simuliertes System, in dem Programme laufen, die von der aktuellen macOS-Version eigentlich nicht unterstützt werden. Damit besteht die Möglichkeit, Windows-Software am Mac auszuführen oder ältere Programme zu starten, ohne das System zurücksetzen zu müssen.

Rosetta auf Mac mit Apple Silicon installieren

Neben Software-Inkompatibilitäten spielen manchmal auch Hardware-Besonderheiten eine Rolle – beispielsweise laufen reine Intel-Apps nicht auf Macs mit Apple-Prozessor. Hier schafft die Installation von Rosetta auf Mac mit Apple Silicon Abhilfe. Dieses Apple-Tool stellt die Ausführung älterer Programme sicher.

Deinstallation nicht unterstützter Programme auf dem Mac

Wer Programme, die nicht mehr genutzt werden oder keine Unterstützung mehr bieten, vom Mac entfernt, gewinnt Speicherplatz und beugt potenziellen Problemen vor. Folgende Möglichkeiten zur vollständigen Deinstallation von Apps auf dem Mac stehen zur Verfügung:

  • Im Launchpad das gewünschte Programm-Symbol anklicken, halten, bis es zu zittern beginnt, und dann das Löschen-Symbol wählen.
  • Im Finder unter „Programme“ die gewünschte App markieren, mit der rechten Maustaste das Kontextmenü öffnen und die Option „In den Papierkorb legen“ wählen.
  • Die integrierte Deinstallationsfunktion der Anwendung nutzen.
  • Über das Terminal mittels cd /Applications sowie sudo rm -rf Programme entfernen.
  • Einen Drittanbieter-Deinstaller für den Mac nutzen, um die App und deren Rückstände vollständig zu beseitigen – zum Beispiel CleanMyApp.

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