InstallAssistant.pkg auf dem Mac in eine ISO-Datei umwandeln

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Statt die Mac-OS-ISO-Datei direkt aus einer Online-Quelle herunterzuladen, können Sie mit einem macOS-Installationsprogramm im .app-Format auch manuell eine ISO-Datei erstellen. Wenn Sie das vollständige macOS-Installationsprogramm jedoch von den Apple-Servern herunterladen, erhalten Sie eine InstallAssistant.pkg-Datei. 

„Wie kann ich eine InstallAssistant.pkg-Datei in eine ISO-Datei umwandeln?“ Diese Frage stellen sich viele. In diesem Artikel finden Sie die Antwort.

 Tipp: Wenn Sie Zeit sparen möchten, laden Sie die macOS-DMG-Datei direkt über iBoysoft DiskGeeker herunter und wandeln Sie sie anschließend in eine ISO-Datei um. Das Tool stellt DMG-Dateien für das neueste macOS Tahoe sowie für ältere Mac-OS-Versionen wie Mac OS X 10.6 Snow Leopard bereit. Außerdem können Sie damit ganz einfach ein startfähiges macOS-Installationsprogramm erstellen.

 

So laden Sie macOS-DMG-Dateien herunter:

 

Schritt 1: Laden Sie iBoysoft DiskGeeker kostenlos herunter, installieren Sie das Programm und starten Sie es.

Schritt 2: Klicken Sie auf Download Image.

macOS-DMG-Dateien herunterladen

Schritt 3: Wählen Sie die benötigte macOS-Version aus und klicken Sie auf Get.

Danach können Sie mit Schritt 6 fortfahren, um .dmg in .iso umzuwandeln.

Was ist InstallAssistant.pkg?

InstallAssistant.pkg

Die Datei InstallAssistant.pkg enthält dasselbe vollständige Installationsprogramm, das Sie auch aus dem Mac App Store herunterladen würden, liegt jedoch im .pkg-Format vor. Sie wird auf den Apple-Servern gespeichert und enthält die vollständige Datei „Install macOS xxx.app“.

Sie wurde erstellt, als Apple das Installationsprogramm für macOS Big Sur überarbeitet hat. Daher ist InstallAssistant.pkg nur für macOS Big Sur, macOS Monterey, macOS Ventura, macOS Sonoma und macOS Sequoia verfügbar.

 Hinweis: Leider können Sie InstallAssistant.pkg auf Windows-Computern nicht in eine ISO-Datei umwandeln. Wenn Sie keinen kompatiblen Mac besitzen, können Sie sich einen von einem Freund, einem Familienmitglied, Ihrer Organisation oder dem örtlichen Apple Store ausleihen.

Am Beispiel von macOS Sequoia zeigen wir, wie Sie InstallAssistant.pkg auf einem Mac in eine .iso-Datei umwandeln.

Schritt 1: InstallAssistant.pkg im Programme-Ordner installieren

Um eine bootfähige macOS-ISO-Datei zu erstellen, benötigen Sie das Installationsprogramm im .app-Format. Da es sich bei InstallAssistant.pkg um ein Paketdateiformat handelt, müssen Sie die Datei installieren, um auf die vollständige Installations-App zugreifen zu können.

Doppelklicken Sie auf die Datei, um das Installationsprogramm von InstallAssistant zu öffnen, und folgen Sie anschließend den Anweisungen auf dem Bildschirm.

InstallAssistant.pkg auf dem Mac installieren

Nach der Installation sollte sich die Datei Install macOS xxx.app (z. B. Install macOS Sequoia.app) im Ordner „Programme“ befinden.

Schritt 2: Eine leere DMG-Datei im Terminal erstellen

Im nächsten Schritt erstellen Sie eine DMG-Datei. Anschließend können Sie die DMG-Datei in eine ISO-Datei umwandeln.

Öffnen Sie das Terminal und führen Sie den folgenden Befehl aus:

hdiutil create -o /tmp/Sequoia -size 13000m -volname Sequoia -layout SPUD -fs HFS+J

Mit diesem Befehl wird im Verzeichnis /tmp ein 13 GB großes Disk-Image mit dem Namen „Sequoia“ erstellt. Dabei kommt ein Partitionslayout mit einer einzigen Partition und dem Dateisystem HFS+J zum Einsatz. Beim Einbinden erhält das Volume des Disk-Images den Namen „Sequoia“.

Wenn Sie eine andere Version verwenden, ersetzen Sie „Sequoia“ durch den entsprechenden Namen und passen Sie 13000m so an, dass das Disk-Image größer als das macOS-Installationsprogramm ist.

Die Bestandteile des Befehls im Überblick:

hdiutil create: Dieser Teil des Befehls weist hdiutil an, ein neues Disk-Image zu erstellen.

-o /tmp/Sequoia: Das Flag -o legt den Ausgabepfad und den Namen des zu erstellenden Disk-Images fest. In diesem Fall wird das Disk-Image im Verzeichnis /tmp unter dem Namen Sequoia erstellt.

-size 13000m: Damit wird die Größe des Disk-Images festgelegt. Die Angabe 13000m bedeutet, dass das Disk-Image 13 GB groß sein soll.

-volname Sequoia: Mit dem Flag -volname wird der Volume-Name des Disk-Images festgelegt. Beim Einbinden wird es unter dem Namen „Sequoia“ angezeigt.

-layout SPUD: Damit wird das Partitionslayout des Disk-Images festgelegt. SPUD steht für „Single Partition – Apple Partition Map“. Dieses Partitionsschema wird häufig verwendet, um die Kompatibilität mit älteren Mac-Systemen zu gewährleisten.

-fs HFS+J: Mit dem Flag -fs wird das Dateisystem des Disk-Images festgelegt. HFS+J steht für HFS Plus with Journaling, ein von macOS verwendetes Dateisystem mit Journaling-Funktion, die zum Schutz vor Datenbeschädigungen beiträgt.

Schritt 3: Das leere Disk-Image auf dem Mac einbinden

Als Nächstes müssen Sie das im vorherigen Schritt erstellte Disk-Image mit dem folgenden Befehl einbinden:

hdiutil attach /tmp/Sequoia.dmg -noverify -mountpoint /Volumes/Sequoia

Mit diesem Befehl wird das im Verzeichnis /tmp befindliche Disk-Image Sequoia.dmg ohne Überprüfung seiner Integrität im Verzeichnis /Volumes/Sequoia eingebunden.

Die Bestandteile des Befehls im Überblick:

hdiutil: Dabei handelt es sich um ein Befehlszeilenprogramm in macOS zur Verwaltung von Images. Es kann unter anderem Images erstellen, konvertieren, überprüfen, einbinden und auswerfen.

attach: Dies ist ein Unterbefehl von hdiutil, mit dem ein Image eingebunden wird. Nach dem Einbinden ist das Image im Dateisystem zugänglich.

/tmp/Sequoia.dmg: Damit wird der Pfad zur einzubindenden Image-Datei angegeben. In diesem Fall befindet sich das Image im Verzeichnis /tmp und trägt den Namen Sequoia.dmg.

-noverify: Mit dieser Option wird hdiutil angewiesen, die Prüfsummen des Images vor dem Einbinden nicht zu überprüfen. Dadurch kann der Vorgang schneller abgeschlossen werden, allerdings entfällt die Integritätsprüfung.

-mountpoint /Volumes/Sequoia: Mit dieser Option wird festgelegt, an welcher Stelle im Dateisystem das Image eingebunden werden soll. In diesem Fall wird es unter /Volumes/Sequoia eingebunden. Das Verzeichnis /Volumes ist der übliche Speicherort, unter dem macOS externe Laufwerke und Images einbindet.

Schritt 4: Einen bootfähigen Installer auf dem eingebundenen Image erstellen

Nachdem das Image eingebunden wurde, können Sie das Dienstprogramm createinstallmedia verwenden, um die fertige ISO-Datei bootfähig zu machen.

sudo /Applications/Install\ macOS\ Sequoia.app/Contents/Resources/createinstallmedia --volume /Volumes/Sequoia --nointeraction

Dieser Befehl verwendet sudo und erfordert daher Administratorrechte. Geben Sie Ihr Administratorpasswort ein und drücken Sie die Eingabetaste.

Schritt 5: Das bootfähige Image auswerfen

Nach der Erstellung des Installationsmediums können Sie das bootfähige Image auswerfen:

hdiutil detach /volumes/Install\ macOS\ Sequoia

hdiutil: Dabei handelt es sich um ein Befehlszeilenprogramm in macOS zur Verwaltung von Images.

detach: Dies ist der mit hdiutil verwendete Unterbefehl, um ein eingebundenes Image oder Volume auszuwerfen.

/volumes/Install\ macOS\ Sequoia: Damit wird der Pfad zu dem Volume angegeben, das ausgeworfen werden soll. In diesem Fall handelt es sich um das Volume mit dem Namen „Install macOS Sequoia“. Die umgekehrten Schrägstriche (\) dienen als Escape-Zeichen, damit die Leerzeichen im Volume-Namen korrekt verarbeitet werden. Ohne diese Escape-Zeichen würde die Befehlszeile die Leerzeichen als Trennzeichen zwischen mehreren Argumenten interpretieren.

Schritt 6: Die bootfähige DMG-Datei in eine CDR-Datei konvertieren

In diesem Schritt konvertieren Sie ein Image namens Sequoia.dmg aus dem Verzeichnis /tmp in das Format ISO 9660 und speichern es auf dem Schreibtisch als Sequoia.cdr. Alternativ können Sie die DMG-Datei direkt in eine ISO-Datei konvertieren.

hdiutil convert /tmp/Sequoia.dmg -format UDTO -o ~/Desktop/Sequoia.cdr

hdiutil: Dabei handelt es sich um ein Befehlszeilenprogramm in macOS zur Bearbeitung von Images.

convert: Dies ist das Unterkommando von hdiutil, mit dem sich Disk-Images von einem Format in ein anderes konvertieren lassen.

/tmp/Sequoia.dmg: Damit wird die Quelldatei angegeben, die konvertiert werden soll. In diesem Fall handelt es sich um das Disk-Image Sequoia.dmg im Verzeichnis /tmp.

-format UDTO: Mit dieser Option wird das Zielformat des Quelldisk-Images festgelegt. UDTO steht für „Universal Disk Image Format“ (ISO 9660), ein Format, das sich für die Erstellung von CD-/DVD-Images mit breiter Kompatibilität eignet.

-o ~/Desktop/Sequoia.cdr: Mit der Option -o werden der Pfad und der Name der Ausgabedatei festgelegt. In diesem Beispiel wird die konvertierte Datei als Sequoia.cdr auf dem Schreibtisch des Benutzers gespeichert (~/Desktop). Das Symbol ~ steht für das Home-Verzeichnis des aktuellen Benutzers.

Schritt 7: Die CDR-Datei in eine ISO-Datei umbenennen

Nun können Sie die Datei Sequoia.cdr am selben Speicherort in Sequoia.iso umbenennen.

mv ~/Desktop/Sequoia.cdr ~/Desktop/Sequoia.iso

mv: Dies ist der Befehl zum Verschieben oder Umbenennen von Dateien und Verzeichnissen.

~/Desktop/Sequoia.cdr: Dies ist die Quelldatei, die verschoben oder umbenannt werden soll. Das Symbol ~ steht für das Home-Verzeichnis des aktuellen Benutzers. ~/Desktop/ verweist daher auf den Schreibtischordner im Home-Verzeichnis dieses Benutzers. Sequoia.cdr ist der Name der Datei auf dem Schreibtisch.

~/Desktop/Sequoia.iso: Dies ist der Zielpfad einschließlich Dateiname. In diesem Fall befindet sich die Datei im selben Schreibtischordner (~/Desktop/), hat jedoch eine andere Dateierweiterung (Sequoia.iso).

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Dies sind die Schritte, um InstallAssistant.pkg auf dem Mac in eine ISO-Datei zu konvertieren. Teilen Sie die Anleitung, wenn sie für Sie hilfreich ist!